Mittwoch, 31. August 2022

[Rezension] Carolina Love - Das Glück von Meeresrauschen von Caitlyn Young




Das Buch "Carolina Love - Das Glück von Meeresrauschen" wurde von Caitlyn Young verfasst und erschien 2022 beim dp Verlag.

Die Autorin nimmt uns mit auf eine ganz spezielle Reise. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet, ebenso die Orte, wo es spielt.
Die Wortwahl und der Sprachstil sind gut und der Lesefluss durchgehend. Ab und zu kann man allerdings die Vorgehensweisen der Charaktere nicht wirklich nachvollziehen, obwohl es am Ende zu einem guten Schluss kommt.

Jeder, der Liebesgeschichten mag, dem kann ich diese Geschichte empfehlen.

[Rezension] Brennende Lust - Koste mich von Katy Kerry




Das Buch "Brennende Lust - koste mich" wurde von Katy Kerry verfasst und erschien 2022 im blue panther books Verlag.

Die Autorin zeigt uns wieder einmal einen neuen Aspekt des Fetisch. Es ist anschaulich und genau beschrieben, was sich dahinter verbirgt und auch die Beschreibung, wie sie miteinander umgehen, ist einfühlsam und gehaltvoll.
Die Wortwahl und der Sprachstil sind toll und es macht Spaß sich auf die Geschichte einzulassen und mit ihnen so manches zu erleben.

Jeder, der stilvolle erotische Bücher gerne liest, dem kann ich das Buch empfehlen.

[Rezension] Mord im Altmühltal von Martin Meyer

 



Das Buch "Mord im Altmühltal" wurde von Martin Meyer verfasst und erschien 2022 im Gmeiner Verlag.

Der Autor nimmt uns mit in eine spannende Geschichte voller verschiedener Emotionen. Man spürt Hass, Liebe, Vergeltung, Zusammenhalt und noch so vieles mehr. Die Ermittlungen kann man sehr gut nachvollziehen, wie auch so manchen anderen Faktor, den man so nicht wirklich kommen sieht.
Die Wortwahl und der Sprachstil sind sehr gut für die Geschichte gewählt. Die Kapitel kurz und kompakt. Es kommt einige Male zu einem Perspektivenwechsel, den man allerdings auch gut mitempfinden kann. Manches Verhalten kann man so nicht nachvollziehen und manches wieder so gut.

Jeder, der Kriminalromane gerne liest, wird hier auf seine Kosten kommen.

[Rezension] Samira und der Pfauenschrei von Gerwine Ogbuagu

 



Das Buch "Samira und der Pfauenschrei" wurde von Gerwine Ogbuagu verfasst und erschien 2022 im Edition Paashaas Verlag.

Die Autorin entführt uns in eine andere Zeit und in andere Umstände, die plausibel und interessant erklärt werden. Die Charaktere sind gut erklärt und man kann teilweise ihre Verhaltensmuster nachempfinden.
Die Wortwahl und der Sprachstil sind der Zeit, in der es spielt nachempfunden und es macht teilweise Spaß mit den Protagonisten das alles zu erleben und neues zu erfahren. Manche Erklärungen sind ausgezeichnet gelungen und gerade das macht das Buch wieder zu etwas Besonderem. Man muss sich auf das Buch voll und ganz einlassen, sonst kann es einem passieren, dass einem die Art nicht gefällt und man es nicht vollends genießen kann.

Wer historische Liebesromane gerne liest, kommt allerdings voll auf seine Kosten.

[Rezension] Marterlmord von Heidi Troi

 



Das Buch "Marterlmord - Ein Geheimnis. Eine Mordserie. Ein schweigendes Dorf." wurde von Heidi Troi verfasst und erschien im Empire Verlag.

Die Autorin präsentiert uns hier einen neuen Kommissar, der detailreich und sympathisch beschrieben wird. Auch die Schauplätze sind so bildlich dargestellt, dass man sich in das Geschehen hineinversetzen kann.
Die Wortwahl und der Sprachstil sind gut gewählt und man ist in einem ständigen Lesefluss. Allerdings ist der Spannungsbogen leider nicht immer konstant und ab dem Punkt, wo man als aufmerksamer Leser die Lösung findet, ein Hoffen, dass man richtig liegt. Überraschend war das Ende durchaus und ich konnte doch gut miträtseln.

Jeder, der Krimis mag, der wird auch mit diesem Buch seine Freude haben und seine Freude daran haben.

Donnerstag, 25. August 2022

[Rezension] Herrenhaus der Lust: Entfesselte Leidenschaft in den Kammern der süßen Qualen" von den Lustfedern



Das Buch „Herrenhaus der Lust: Entfesselte Leidenschaft in den Kammern der süßen Qualen (BDSM-Roman)“ wurde von den Lustfedern verfasst und erschien 2022.

Die Autorinnen fanden sich zu Beginn zusammen, um eine Anthologie zu schreiben, jedoch kam ihnen bald die Idee, dieses Werk mit einer Geschichte zu umfassen und es ein zusammenhängender Roman werden soll. Wer verbirgt sich hinter den Lustfedern? Dies sind Jenni Fenko, Taniia Rotkäppchen, Lili Luder, Melia Manadis, Zoe Zander, Grace Franki, Bine Countrie und Miss Hide. Zu erwähnen ist auch, dass der gesamte Erlös dieses Buches gespendet wird.
Die Autorinnen schreiben aus ihrer eigenen Sicht, beschreiben das Geschehen oder auch ihre geheimsten Wünsche sehr genau und manchmal zu sehr im Detail. In manchen Episoden konnte man leider sein Kopfkino nicht abspielen lassen, da es keinen Spielraum dafür gab. Man kann als Leser sogar behaupten, dass durch die Beschreibungen einem die Leselust ein Stück weit abhanden kommt und man sich in den Erklärungen verliert, was anscheinend gerade passiert. Dies ist gerade bei einem BDSM-Roman sehr schade, da dieses Genre doch auf die feinfühlige, experimentelle und lustvolle Art und Weise den Leser abholen und ihm prickelnde Stunden bescheren sollte.
Die Wortwahl und der Sprachstil ist durchwachsen. Wo man bei manchen Können und die Lust am Schreiben merkte, sie mit der Sprache spielten und versuchten dem Leser nicht alles vorzukauen, gab es auch jene, die einem durch einen Überschuss an Adjektiven, Adverbien und Vergleichen, zur Verzweiflung trieben. Man musste zwar oft Schmunzeln und ab und zu auch lauthals Lachen, doch leider ist das eher selten der Fall. 
Sowohl die Erzählstile und auch die Erzählzeit ist nicht in allen Kapiteln gleich gewählt. So sind einige im Präteritum, andere in der Präsens geschrieben. Ein Großteil der Geschichten wurde in der Ich-Form erzählt, andere in der gottgleichen Erzählform (Monologe gepaart mit Größenwahn), was dem Lesefluss erst mal ein klein wenig stocken lässt.  Manche Satzstellungen und Dialoge sind plump und einfallslos. Zu erwähnen sind auch einige Schachtelsätze, die durchaus besser zu lesen gewesen wären, hätte man sie aufgelöst.
Die expliziten Szenen sind oftmals zu genau beschrieben und lassen dem Leser keinen Spielraum für eigene Gedanken und Wünsche. Auch lässt hier der sprachliche Gebrauch eine Sinnlichkeit nicht wirklich entstehen. Allerdings muss man auch wieder erwähnen, dass es bei jeder Autorin anders ist, bei manchen mit mehr Kopfkino, als bei anderen. Auch bekommt man bei manchen Szenen Lust und Leidenschaft präsentiert, bei anderen nur Gier und haltloses Verlangen.
Auch das Thema BDSM hätte besser transportiert werden können, denn zu BDSM braucht es doch mehr, als eine tiefe Stimme und unbändige Gier. Auch manche Aussagen der dominanten Männer waren zu schlicht und bringen den Leser nicht zum Träumen. Oftmals ist bei genau diesen Szenen keine Leidenschaft zu spüren, sondern endet in plumper Selbstdarstellung und Beschreibungen, denen es an Sinnlichkeit fehlt. Auch manche Handlungen, wie Fesselungen, Aussagen oder Haltungen, können vom Leser nicht nachempfunden werden.

Jeder, der erotische Geschichten gerne liest, könnte hier auf seinen Genuss kommen, jedoch sollte man sich auf einige Stolpersteine, die einem vielleicht nicht gefallen, gefasst machen.

Mittwoch, 24. August 2022

[Rezension] Meeresgeflüster und andere Turbulenzen von Cora Jeffries




Das Buch "Meeresgeflüster und andere Turbulenzen" wurde von Cora Jeffries verfasst und erschien 2021.

Die Autorin nimmt uns mit auf eine Buchmesse und an die Ostsee. Die Begegnungen dort und auch an der Ostsee wurden gut vermittelt und man konnte es sich vorstellen, wie es dort aussieht. Die Protagonisten waren kurz angehalten und manche Szenen hätte man durchaus noch ausbauen können.
Die Wortwahl und der Sprachstil waren für die Geschichte gut gewählt und man konnte vieles nachvollziehen, was die Charaktere erlebt haben. Manchmal wünschte man sich aber als Leser noch ein bisschen mehr.

Jeder, der Kurzgeschichten gerne liest, wird auch mit dieser Geschichte seine Freude haben, da sie trotz der Kürze sehr gut durchdacht ist.